villahafner - zur Geschichte des Hauses

Das Haus, in dem jetzt der Kulturverein villahafner-kulturzentrum beheimatet ist, wurde im Jahr 1903 vom Tischlermeister Josef Hafner als Wohn- und Werkstattgebäude errichtet. Mit seiner ersten Frau Paula hatte er drei Kinder, Josef, Maria und Franz, seine zweite Frau Maria schenkte ihm 1912 den Sohn Anton. Josef Hafner war nicht nur ein angesehener und innovativer Tischlermeister, er war auch musikalisch in Kirche und Gemeinde sehr aktiv. So begründete er 1921 den Männergesangverein Maria Lankowitz, der aus der Sängerrunde der Feuerwehr hervorging, sowie die Musikkapelle der Feuerwehr, aus der später die Bergkapelle Piberstein entstand. Seine musische Begabung erbten die Söhne, und vor allem Toni, der als bildender Künstler und als Chorleiter und Komponist weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Haus erweitert. Es entstand im Erdgeschoß eine vergrößerte Tischlerwerkstatt, die von den Tischlermeistern Josef und Franz Hafner geführt wurde, und im 1. Stockwerk die Wohnung und das Atelier des akademischen Malers Toni Hafner. Als Anerkennung für seine Leistungen wurde Toni Hafner Maria Lankowitzer Ehrenbürger, und die Gasse wurde in Anton Hafner - Gasse umbenannt. Nach seinem Tod im Jahre 2012 übernahmen der Sohn Gregor Hafner gemeinsam mit seiner Frau Ida das Haus, renovierten es und adaptierten es mit privaten Mitteln für das villahafner - kulturzentrum. Das Zentrum wird vom gemeinnützigen Verein villahafner  (Obfrau Ida Hafner) seit 27. April 2013 betrieben.